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Das westliche Ufer des Zürichsees gehört dank guter Verkehrserschliessung und Versorgungsinfrastruktur zu den gefragtesten Wohnlagen im Kanton.
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Die "Pfnüselküste" hat sich in den letzten Jahren zu einem der begehrtesten Wohnstandorte im Kanton Zürich entwickelt. Die Lage zwischen den zwei Zentren Zürich und Zug und die ausserordentlich gute Verkehrsanbindung machen den Bezirk insbesondere für Pendler attraktiv. Mit der Fertigstellung der Autobahn A4 Ende 2009 hat sich die Situation für den Individualverkehr nochmals erheblich verbessert. Die Gemeinden im Sihltal konnten von dem Ausbau besonders profitieren, da die Lärmbelastung entlang der alten Verkehrsachse zwischen Zürich und Zug deutlich zurückging.
Der Zimmerberg unterteilt den Bezirk in die mittlerweile dichtbebauten Zürichseegemeinden und die im Grünen gelegenen Sihltalgemeinden. Beide weisen auf ihre Art einzigartige Vorzüge auf und werden dadurch verschiedenen Wohnbedürfnissen gerecht.
Entlang des Seeufers zieht sich ein schmales Siedlungsband mit herrlichen Aussichtslagen. Zwar muss an diesen Lagen auf die ausgedehnte Abendsonne verzichtet werden, aber dank der Bogenform des Seebeckens ist vom westlichen Ufer sogar mehr vom Zürichsee zu sehen als von der gegenüberliegenden "Goldküste". Auch bezüglich Höhe der Steuerbelastung halten einige der Seegemeinden mit den gegenüberliegenden Nachbarn mit, allen voran die Gemeinde Rüschlikon, welche den Steuerfuss 2012 nochmals deutlich gesenkt hat.
Die Sihltalgemeinden Adliswil und Langnau am Albis sowie die Ortschaft Gattikon können zwar nicht mit Seesicht oder gar Seeanschluss aufwarten, profitieren dafür von sonnigen Südwestlagen mit Ausblick auf die Albiskette und das Sihltal. In direkter Nähe zu Zürich lässt es sich eingebettet in einer intakten Natur schön wohnen. Weiter südlich öffnet sich auf einem Hochplateau eine abwechslungsreiche Moränenlandschaft mit herrlichem Panorama in Richtung Alpen. Die Gemeinden Hirzel, Hütten und Schönenberg bilden den Kontrast zu den urban geprägten Nachbargemeinden. Die Ortsstruktur ist bis heute weitestgehend erhalten geblieben. Es dominiert sprichwörtlich das Haus im Grünen. Mietwohnungen sind eher selten zu finden und die Fluktuation am Immobilienmarkt ist gering. Für Familien sind diese Gemeinden allerdings nicht zuletzt aufgrund der moderaten Immobilienpreise durchaus attraktiv.
Mit zunehmender Nähe zu Zürich steigt das Preisniveau für Wohneigentum deutlich an. Insbesondere die nördlichen Gemeinden verfügen nur noch über wenige Baulandreserven, weshalb sich der Wohnbau dort zunehmend auf Ersatzneubauten verlagert. Die anhaltend hohe Wohnraumnachfrage und das knappe Angebot haben sich entsprechend auf die Preise und Mieten ausgewirkt. Diese sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Für eine Wohnung oder ein Haus in Kilchberg könnte man sich zwei vergleichbare Objekte in Hütten kaufen. Die Neubautätigkeit konzentriert sich zunehmend auf die von Zürich entfernteren Gemeinden mit Seeanschluss, die sich noch durch ein moderates Preisniveau auszeichnen. Hier lassen sich bevorzugt Familien nieder, während insbesondere Doppelverdiener die zentralen und zugleich steuergünstigen Seegemeinden präferieren, zu denen neben Kilchberg und Rüschlikon auch die Gemeinden Thalwil und Oberrieden gehören.