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Ob 'Stadt auf dem Lande', 'Perle am See' oder 'höchstgelegene Gemeinde des Kantons Zürich' - der Bezirk Pfäffikon ist ein Gebiet der Gegensätze.
Übersicht |
Der Bezirk Pfäffikon ist ein Gebiet der Gegensätze: Im Westen die dynamische, aber immer noch ländliche Gemeinde Lindau, die von der A1 durchquert wird, daran angrenzend Illnau-Effretikon, das zu den fünf grössten Gemeinden des Kantons zählt. Im Osten dagegen Sternenberg, die sowohl höchstgelegene als auch am wenigsten dicht besiedelte Gemeinde des Kantons Zürich. In Nord-Süd-Ausrichtung erstreckt sich der Bezirk von der ortsbildgeschützten Gemeinde Kyburg mit einer der besterhaltenen Burgen bis zum Pfäffiker See. Hier liegt die mit dem Energiestadtlabel ausgezeichnete moderne Bezirkshauptstadt Pfäffikon.
Von den familienfreundlichen Gemeinden sind besonders Hittnau und Weisslingen hervorzuheben. Beide Gemeinden sind keine Geheimtipps, wie die überdurchschnittliche Bevölkerungszunahme von fast neun Prozent in den letzten fünf Jahren zeigt. Der Fünfer und das Weggli sind für die umzugsinteressierte Familie allerdings nicht zu haben. Legt man hohen Wert auf Mobilität, ist Weisslingen mit seinen kurzen Fahrzeiten nach Winterthur und Zürich eine gute Wahl. Hittnau zeichnet sich vor allem durch ausgezeichnete Südlage, gute Aussicht und geringe Verkehrsbelastung aus. Genügend Schnee vorausgesetzt, kann im Winter dem Langlaufsport gefrönt werden. Im Sommer kommen Golfspieler auf ihre Kosten.
Wer auf ein gutes Kinderbetreuungsangebot Wert legt, findet die meiste Unterstützung im Bezirk Pfäffikon in den Gemeinden Illnau-Effretikon und Kyburg. Die Gemeinde Illnau-Effretikon, die 'Stadt auf dem Lande', bietet ausserdem die Annehmlichkeiten eines städtischen Zentrums, während die angrenzenden Dörfer weitgehend ihren ländlichen Charakter bewahrt haben. Hier finden sich noch zahlreiche Bauernhöfe, die ihre Produkte direkt vermarkten.
Der Bezirkshauptort Pfäffikon nennt sich 'Perle am See'. Die Lage am drittgrössten See im Kanton Zürich mit der geschützten Moorlandschaft und dem Blick in die Voralpen macht Pfäffikon zu einem attraktiven Wohnort und beliebten Ausflugsziel. Vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, ein reichhaltiges Bildungsangebot und zeitgemässe Arbeitsplätze decken viele Bedürfnisse des täglichen Lebens ab. Zudem kann sich das Silvesterfeuerwerk am Seequai durchaus mit dem der Stadt Zürich vergleichen!
Fehraltorf ist die steuergünstigste Gemeinde des Bezirks Pfäffikon. Das wird nach dem Willen der Gemeindeversammlung auch in Zukunft so bleiben. Auch der vielfältige Arbeitsmarkt spricht für Fehraltorf, demnächst soll das ebenso für das Kinderbetreuungsangebot gelten. Der Gemeinderat hat sich zum Ziel gesetzt, das ausserschulische Betreuungsangebot zu verbessern. Als zukünftige Energiestadt unterstützt Fehraltorf interessante Projekte für Hauseigentümer. Fehraltorf bleibt somit eine der attraktivsten Gemeinden des Kantons Zürich.
Von der bevorzugten Lage zwischen Zürich und Winterthur profitiert Lindau. Die Gemeinde weist eine enorme Bevölkerungsdynamik auf. Im Zuge der hohen Wohnbautätigkeit hat die Bevölkerung in den letzten zehn Jahren um 30% zugenommen. Ein Blick auf die Mietpreistabelle zeigt allerdings, dass in Lindau die höchsten Mietpreise des Bezirks zu verzeichnen sind.
Die im Bezirksvergleich höchsten Preise in Pfäffikon und Fehraltorf haben nicht nur mit der Beliebtheit, sondern auch mit der aktuellen Marktsituation zu tun. Derzeit sind in diesen Gemeinden praktisch keine Immobilien inseriert. Die meisten Kaufangebote gibt es in Illnau-Effretikon und Russikon. Wie erwartet sind in den zentral gelegenen Gemeinden die Preise höher.
Sehr beliebt auf der Wunschliste der Käufer ist Fehraltorf. Wer sich mit Umzugsgedanken befasst, sollte genau nachrechnen, wie sich im individuellen Fall die Steuerersparnis auswirkt. Auch in Illnau-Effretikon kostet ein durchschnittliches Einfamilienhaus in guter Lage über 1 Million Franken, Lindau liegt knapp darunter. In den relativ zentralen ländlichen Gemeinden Russikon, Weisslingen und Wildberg muss man 860'000 bis 980'000 Franken rechnen.