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Methode

Die bewerteten Faktoren des Regionenratings wie z.B. Zentralität, Belastung Verkehr oder Wohnungsbau im Einzelnen kurz erklärt.

Benotungsverfahren

Für jedes Kriterium (Zentralität, Steuerbelastung etc.) werden jeweils ein bis drei Pluszeichen vergeben. Je mehr Pluszeichen, desto besser ist die Gemeinde bezüglich des bewerteten Kriteriums im Vergleich zu den anderen Gemeinden des Bezirks.

Zentralität

Die Auswertung der Zentralität beschränkt sich auf die Nutzung privater Verkehrsmittel. Ausgehend vom Mittelpunkt einer Gemeinde wird jeweils die Fahrzeit bei mittlerer Geschwindigkeit zum Hauptbahnhof der Stadt Zürich bzw. Winterthur berechnet.

Steuerbelastung

Die Steuerbelastung gibt Auskunft über die wirtschaftliche Situation und den Stellenwert im Wirtschaftsraum. Gemeinden mit geringem Steueraufkommen müssen in der Regel ihre Steuerfüsse erhöhen, um die öffentlichen Dienstleistungen und die Infrastruktur erhalten zu können. Daher dient die Steuerbelastung als ökonomischer Indikator für die Attraktivität eines Standortes.

Steuerkraft pro Kopf

In Gemeinden mit tiefen Steuern wohnen Menschen mit höherem Einkommen. Dieser Zusammenhang ist aber keineswegs perfekt. Der Steuerkraft kommt daher eine eigenständige Erklärungskraft zu. Gemeinden mit besserem Steuersubstrat bieten ihren Bewohnerinnen und Bewohnern mehr oder qualitativ bessere Leistungen.

Lage

Für das Regionenrating werden die süd- und südwestlich exponierten Hektare selektiert und deren Anteil an allen Siedlungspunkten innerhalb einer Gemeinde berechnet. Berücksichtigt werden nur die Hektare deren Hangneigung über 2% liegt.

Aussicht

Damit ist die Aussicht gemeint, die sich alleine aus den topographischen Informationen - ohne Berücksichtigung künstlicher Hindernisse wie Nachbargebäude oder Bäume - bestimmen lässt. Dabei wird ein Beobachtungsstandort im Zentrum jeder Hektare, vier Meter über Grund unterstellt.

Belastung Verkehr

Als Indikator für die Verkehrsbelastung wird die Schadstoffbelastung der Luft pro Hektar genutzt. Die Schadstoffbelastung ist zugleich ein Indikator für den Strassenlärm. Die ermittelten Hektarwerte werden für jeden Siedlungspunkt einer Gemeinde aufsummiert. Bewertet wird der Gemeindemittelwert.

Einkaufen

Die Bewertung der Einkaufsmöglichkeiten widerspiegelt die Nahversorgungsqualität innerhalb einer Gemeinde. Neben den Grossverteilern werden kleinere Filialbetriebe berücksichtigt. Den grössten Stellenwert im Rating haben die Grossverteiler.

Wohnungsbau

Im Rahmen der Wohnbautätigkeit wird die Anzahl der im Bewertungsjahr fertiggestellten Wohnungen beurteilt. Eine hohe Wohnbautätigkeit geht mit Bevölkerungsgewinnen einher. Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten erfolgt die Bewertung der Wohnbautätigkeit im Verhältnis zum Wohnungsbestand.

Wanderungsbilanz

Die Wanderungsbilanz ist das Saldo aus Zu- und Fortzügen. In gefragten Gemeinden ziehen mehr Einwohner zu als fort. Um Gemeinden unterschiedlicher Grösse vergleichen zu können, wurde das Saldo relativ zur Bevölkerungszahl berechnet. Bewertet wurde der sich abzeichnende Trend. Dazu wurde der Mittelwert der vergangenen sechs Jahre gebildet.

Anteil Kinder (unter 15 Jahren)

Ein hoher Kinderanteil lässt auf Familienfreundlichkeit schliessen. Die Familienfreundlichkeit kann sich in Aspekten wie dem Betreuungs- und Ausbildungsangebot, der kinderfreundlichen Umgebung, dem Vereinsleben, dem Verkehrskonzept etc. äussern.

Arbeitsplätze

Bewertet wird die Anzahl der Beschäftigten (Voll- und Teilzeit) pro Gemeinde. Je mehr Arbeitsplätze, desto besser die Note. Wer am Wohnort arbeitet, spart Zeit und Kosten für das Pendeln. Zugleich erhöhen allerdings die eingesparten Kosten die Ausgabebereitschaft für Wohnzwecke, was wiederum das Immobilienpreisniveau anhebt.

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