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Geprägt von zwei malerischen Seen und dem Naherholungsgebiet rund um den Zugerberg bietet der Kanton Zug Urbanität und Idylle.
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Mit schöner Regelmässigkeit wird Zug als die attraktivste Stadt der Schweiz ausgezeichnet. Und wer denkt beim Kanton Zug nicht an die Reichen und Prominenten, die dort Wohnsitz nehmen? Schon lange hat der Kanton im Herzen der Schweiz den Ruf Vermögende aus dem In- und Ausland anzuziehen. Keine Frage: Der Kanton Zug ist ein begehrter Wohn- und Arbeitsort.
Nicht nur dank seiner Steuerpolitik, sondern auch aufgrund seiner Lage ist der Kanton Zug attraktiv. Landschaftlich ist der Kanton geprägt von zwei malerischen Seen und dem Naherholungsgebiet rund um den Zugerberg. Auch die hervorragende Anbindung für den öffentlichen und privaten Verkehr wird geschätzt.
Von der Öffnung der Autobahn A4 durch das Knonaueramt im November 2009 haben insbesondere die Gemeinden um den Zugersee profitiert. Von der Stadt Zug aus ist man in rund einer halben Stunde im Zentrum von Zürich. Wer nicht so viel Zeit hat, nimmt den öffentlichen Verkehr: Nur gut 20 Minuten trennen das idyllische Zug von Zürich.
Eher abgelegen wohnt man in Oberägeri, dafür geniesst man rund um den Ägerisee Ruhe und Erholung. Auch die Hanglagen von Walchwil und Zug sind sehr begehrt bei den Immobilienkäufern. Familien schätzen vor allem Neuheim und Hünenberg, Wohnorte mit moderner Infrastruktur sowie Blick auf die Berge und auf den Zugersee.
Der finanzstärkste Kanton der Schweiz ist einer der wichtigsten Schweizer Wirtschaftstandorte. So verwundert es nicht, dass der Kanton Zug in den letzten zehn Jahren ein Bevölkerungswachstum von mehr als 14% aufwies, das zweithöchste in der Schweiz. Heute leben hier mehr als 110'000 Menschen. Die ansässigen Firmen schaffen eben nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch Bedarf an Wohnraum. Auch die gute Infrastruktur mit verschiedenen internationalen Schulen wird geschätzt.
Entsprechend stark zugenommen hat der Wohnungsbestand in den letzten Jahren vor allem in Oberägeri, Cham und Menzingen. In der Gemeinde am Ägerisee betrug der Zuwachs an Immobilien fast ein Fünftel. In Anbetracht der zweitniedrigsten Leerwohnungsziffer in der Schweiz, mag das trotzdem nur ein Tropfen auf dem ausgetrockneten Wohnungsmarkt sein.
Die Wohnungen oder Einfamilienhäuser im Kanton Zug sind teurer als anderswo. Das mag die internationale Klientel der hier ansässigen Firmen mit sich bringen, die gerade an gehobeneren Wohnobjekten interessiert ist. Solange man die hohen Preise gegen einen entsprechenden Steuervorteil aufrechnen kann, kann die Rechnung aufgehen.
Für die Süd- / Südwestlagen von Walchwil, Oberägeri und der Stadt Zug werden die höchsten Preise bezahlt. Hier ist mit über 1.6 Mio. Franken für ein durchschnittliches Einfamilienhaus in guter Lage zu rechnen. Wesentlich weniger, aber immer noch über 1 Mio. Franken kostet das Eigenheim im ländlichen Menzingen mit seinen vielen Bauernhöfen.
Normalverdiener haben es also schwer, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Insbesondere Familien weichen oftmals in die Nachbarkantone aus. Für eine gewisse Entspannung auf dem Wohnungsmarkt mögen neue Genossenschaftswohnungen sorgen. Wohnraum im mittleren Preissegment bietet etwa die Überbauung Roost in Zug. Der Spatenstich für die familienfreundlichen Wohnungen im Minergiestandard erfolgt im Juni 2010.