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Tragbarkeitsindex

Der Tragbarkeitsindex sagt, ob es leichter oder schwieriger wird, sich ein Eigenheim zu leisten.

Index

Methode

Der Tragbarkeitsindex der Zürcher Kantonalbank zeigt auf, ob ein Haushalt mit durchschnittlichem Einkommen (und genügend Eigenmittel für die Finanzierung) ein durchschnittlich teures Einfamilienhaus finanziell tragen kann, ohne sein Budget übermässig zu strapazieren. Es gilt:

  • Je höher das Einkommen der Haushalte im Kanton Zürich und
  • je tiefer die Immobilienpreise und
  • je tiefer die Hypothekarzinsen

desto tragbarer wird Wohneigentum und desto höher steigt der Index.

Ein Indexwert von 100 bedeutet, dass die jährlichen Kosten beim Erwerb eines durchschnittlichen Eigenheims genau 35% des Durchschnittshaushaltseinkommens entsprechen und sich ein Durchschnittshaushalt das durchschnittliche Wohneigentumsobjekt gerade noch leisten kann. Bei einem Index von über 100 sind die Kosten auch für unterdurchschnittlich verdienende Haushalte tragbar; bei einem Index von weniger als 100 können sich nur überdurchschnittlich gut verdienende Haushalte das entsprechende Eigenheim leisten.

Dem kurzfristigen Tragbarkeitsindex liegen Marktzinssätze zugrunde, während der langfristige Tragbarkeitsindex auf einem konstanten Zinssatz von 5% beruht.

Tragbarkeitsindex

Jahr

Kurzfristige Tragbarkeit

Langfristige Tragbarkeit

2011

175.8

97.0

2010

180.1

99.2

2009

167.5

102.5

2008

130.5

105.2

2007

124.8

106.3

2006

136.0

109.5

2005

160.3

106.9

2004

160.7

111.2

2003

162.0

110.9

2002

164.3

115.9

2001

130.9

113.4

2000

134.2

111.9

1999

147.6

115.9

1998

138.5

111.9

1997

135.4

117.1

1996

115.9

110.3

1995

105.5

108.5

1994

98.7

102.5

1993

92.9

106.0

1992

70.6

99.2

1991

63.2

90.0

1990

58.8

79.9

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