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Der Tragbarkeitsindex sagt, ob es leichter oder schwieriger wird, sich ein Eigenheim zu leisten.
Methode |
Folgende Faktoren beeinflussen die Berechnung des Tragbarkeitsindex:
So kommt der Tragbarkeitsindex zustande
Zuerst werden die jährlichen Wohnkosten, die durch den Neuerwerb eines durchschnittlichen Wohneigentumobjekts entstehen, berechnet. Die Wohnkosten setzen sich zusammen aus Zinszahlung, Amortisation und Unterhalt, wobei eine Belehnung von 80% unterstellt wird. Diese jährlichen Kosten werden verglichen mit dem Budget eines Durchschnittshaushaltes. Das für Wohnen verfügbare Budget beträgt maximal 35% des Einkommens.
Entspricht das Budget 1:1 den tatsächlich anfallenden Wohnkosten, so ergibt das einen Indexwert von 100. In diesem Fall kann sich der betrachtete Haushalt das Eigenheim gerade noch leisten. Sind die Wohnkosten höher als das Budget, so liegt der Indexwert unter 100; sind die Wohnkosten tiefer, so liegt der Wert über 100.
Der Tragbarkeitsindex wird mit zwei verschiedenen Zinssätzen berechnet: einmal mit dem Marktzinssatz (kurzfristige Tragbarkeit) und einmal mit einem kalkulatorischen Zinssatz von 5% (langfristige Tragbarkeit), der für die Risikobeurteilung einer Hypothek im Rahmen des Finanzierungsprozesses relevant ist.