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Der Halbjahresbericht informiert über den Geschäftsverlauf des ersten Semesters und erscheint jeweils im August.
Aktuelle Ausgabe |
Die Zürcher Kantonalbank hat ein von Herausforderungen geprägtes erstes Semester hinter sich. Mit einem Halbjahresgewinn von 357 Millionen Franken (Vorjahr - 2,9 Prozent) ist es uns wiederum gelungen, ein gutes Resultat zu erzielen.
Das Zinsengeschäft fiel im ersten Semester mit einem Zuwachs von 6,6 Prozent auf 563 Millionen Franken überaus erfreulich aus. Noch immer befinden sich die Zinssätze auf einem historisch tiefen Niveau, was sich negativ auf die Erträge im Passivgeschäft auswirkte. Das Hypothekarvolumen stieg um 2,4 Prozent auf 63,5 Milliarden Franken. Im Privat- und Firmenkundengeschäft verfügen wir über eine Marktdurchdringung von mehr als 50 Prozent.
Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie das Handelsgeschäft wurden in den vergangenen Monaten durch die Verunsicherung der Anleger beeinträchtigt. Dank der intensivierten Beratungs- und Betreuungsleistungen ist es uns dennoch gelungen, in verschiedenen Kundensegmenten Fortschritte zu erzielen. Der Kommissions- und Dienstleistungserfolg fiel mit 273 Millionen Franken (+ 0,3 Prozent) solide aus. Hoch in der Gunst der Anleger standen konservative Produkte sowie Anlagen in Cash und Edelmetallen.
Die Akquisition von Nettoneugeld war anspruchsvoll. Die hohen Zuflüsse an Kundengeldern der letzten zwei Jahre konnten nicht mehr erzielt werden. Trotzdem erreichte der Netto-Neugeld-Zufluss 2,4 Milliarden Franken.
Angesichts der grossen Zurückhaltung der Kunden und Unsicherheiten an den Märkten entwickelte sich das Handelsgeschäft nicht den hohen Erwartungen entsprechend und erreichte 151 Millionen Franken (- 28,3 Prozent). Unverändert hohe Priorität geniesst für uns der zurückhaltende Umgang mit Kosten. Der Geschäftsaufwand konnte mit 610 Millionen Franken (+1,3 Prozent) nahezu konstant gehalten werden. Der Personalbestand stieg auf 5'039 Mitarbeitende (Ende 2010: 4'972 Mitarbeitende). Beim Sachaufwand zeigte die strikte Einhaltung der Planvorgaben Wirkung, sodass er mit 184 Millionen Franken unverändert ausfiel. Im ersten Semester resultierte ein Bruttogewinn von 401 Millionen Franken (- 7,4 Prozent).
Wir sind überzeugt, dass die Zürcher Kantonalbank für die Zukunft gut gerüstet ist. Sollte sich die Situation in der Euro-Zone nicht dramatisch verschlechtern und die Finanzmärkte einen stabilen Kurs einschlagen, rechnen wir auch für das Gesamtjahr mit einem guten Resultat. Für das entgegengebrachte Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden, die uns auch in herausfordernden Zeiten treu geblieben sind, bedanken wir uns herzlich.
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Halbjahresbericht 2011 (PDF, 20 Seiten, 2.33 MB) |
Seit dem 1. Januar 2007 ist in der Schweiz die neue Eigenmittelverordnung (ERV) nach Basel II in Kraft. Die Zürcher Kantonalbank gibt mit dieser Publikation Einblick in die Risikosituation und Eigenmittelunterlegung der Bank.
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Offenlegung zu den Eigenmittelvorschriften 2011 (PDF, 14 Seiten, 415 KB) |