Das Säbelrasseln geht weiter

Gegenseitige Konsulatsschliessungen sind bloss ein Ausdruck von vielen im Wettstreit um die globale Vormachtstellung zwischen China und den USA.

Text: Marina Zech

Die USA und China sind als Exportnationen voneinander abhängig. (Symbolbild: Getty Images)

Die angeordnete Schliessung des chinesischen Konsulats in Houston, Texas, stellt zweifelsohne einen beispiellosen diplomatischen Affront dar. Doch die Reaktion der USA ist lediglich eine konsequente Fortsetzung des bereits seit Jahren andauernden Konfliktes zwischen den beiden Staaten. Grundlegende ideologische Differenzen werden dafür sorgen, dass die jüngste Zuspitzung nicht das letzte Glied in einer langen Kette von Ereignissen ist. Eine schnelle Lösung des Disputs erscheint daher nicht in Griffweite. Während die geopolitischen Risiken auch in Zukunft hoch bleiben, ist eine irreversible Eskalation aber nicht zwingend.

Lesen Sie mehr dazu im Market Insights "Kalter Krieg 2.0 – Wettstreit um die globale Vormachstellung" (PDF, 252 KB).

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