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Steuern planen

Es braucht nicht immer einen Plan. Für Ihre Steuern jedoch schon.

Wie steht es um Ihren Plan für die Steuern?

Planen bedeutet, sich aktiv mit der Zukunft auseinanderzusetzen:

  • Welche Abzüge kann ich in der Steuererklärung geltend machen?
  • Welche steuerlichen Konsequenzen hat der Kauf eines Eigenheims?
  • Kenne ich die steuerlichen Unterschiede zwischen Konkubinat und Ehe?
  • Welche Steuern fallen beim Bezug von Vorsorgegeldern an?
  • Welche Steuerfolgen haben Erbschaften und Schenkungen?

Die 10 einfachsten Steuerspartipps

Steuern sparen möchte jeder. Steuern planen aber die wenigsten. Mit ein paar einfachen Massnahmen können Sie unter Umständen nicht nur Steuern, sondern auch Nerven sparen. Diese Tipps beziehen sich auf den Kanton Zürich.

Einzahlung in die dritte Säule

Tipp 1

Klingt banal, geht aber gerne mal vergessen: die Einzahlung in die dritte Säule. Eine rückwirkende Zahlung ist nicht möglich. Am besten gleich einen Dauerauftrag erstellen, dann geht dieser einfache Steuerspartipp sicherlich nicht unter. Der aktuelle Maximalbetrag beläuft sich auf CHF 6‘826.

Einzahlung in die zweite Säule

Tipp 2

Bei höheren Einkommen und Lücken in der Pensionskasse können Sie mit zusätzlichen gestaffelten Einkäufen erheblich Steuern sparen. Auf Ihrem Versicherungsausweis ist ersichtlich, wieviel Sie maximal in die Pensionskasse einkaufen können. Es ist jedoch zu beachten, dass ein Einkauf eine dreijährige Sperrfrist für Kapitalbezüge zur Folge hat. Innerhalb dieser Sperrfrist getätigte Kapitalbezüge aus der Pensionskasse werden durch das Steueramt korrigiert. Der ursprüngliche Einkauf wird somit annulliert.

Kleinere Einzahlungen bis maximal CHF 12'000 werden im Kanton Zürich gemäss einer Mitteilung des Steueramts nicht der Sperrfrist unterworfen. Dies bedeutet, dass die Steuerlast merklich reduziert werden kann, ohne dabei die Flexibilität eines Kapitalbezugs zu verlieren.

Aus- und Weiterbildungskosten

Tipp 3

Berufsorientierte Aus- und Weiterbildung sowie Umschulungen sind bis zu einem jährlichen Maximalbetrag von CHF 12‘000 pro Person abzugsfähig, sofern diese selbst getragen wurden. Eine Unterscheidung zwischen Aus- und Weiterbildung muss nicht mehr vorgenommen werden. Bedingung ist, dass man bereits über einen Abschluss auf Sekundarstufe II (Lehre, Matura usw.) verfügt und das 20. Lebensjahr vollendet hat. Die berufsorientierte Aus- und Weiterbildung dient dazu bestehende berufliche Qualifikationen zu erneuern, zu vertiefen, zu erweitern oder neue berufliche Qualifikationen zu erlangen, um damit die berufliche Flexibilität zu unterstützen. Ausgeschlossen sind Hobbykurse, durch deren Abschluss die Bestreitung des Lebensunterhalts nicht möglich wäre.

Umzug

Tipp 4

Steuerspartipp Nummer 1 ist immer noch der Umzug. Wenn Sie flexibel sind, prüfen Sie den Umzug in eine steuergünstigere Gemeinde. Massgebend dafür, wo Sie Ihre Steuern bezahlen müssen, ist der Wohnsitz am 31. Dezember des entsprechenden Jahres.

Renovation der Liegenschaft

Tipp 5

Für die Unterhaltskosten kann zwischen den effektiven Kosten und einem Pauschalabzug gewählt werden. Wenn Sie bereits jetzt wissen, dass die effektiven Kosten knapp in der Höhe der Pauschale oder höher liegen, überlegen Sie sich doch, ob sie noch weitere Unterhaltsarbeiten vorziehen, damit sie im Folgejahr vom Pauschalabzug profitieren können. Planen Sie grössere Renovationsarbeiten, dann kann es sich lohnen die Kosten auf zwei Jahre zu verteilen.

Kinderbetreuungskosten – Nanny

Tipp 6

Die Kosten für die Kinderbetreuung (Kinderkrippen, etc.) dürfen unter gewissen Voraussetzungen bis zu einem Maximalbetrag von CHF 10'100 vom steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden. Der Abzug kann für Kinder unter 15 Jahren geltend gemacht werden.

Fahrtkosten

Tipp 7

Kein eigentlicher Spartipp, aber wichtig zu wissen, um Geld zu sparen. Die Kosten für die Fahrt zur Arbeit sind seit 2016 bei der Direkten Bundessteuer auf CHF 3‘000 begrenzt. Seit 2018 kennt auch der Kanton Zürich eine Beschränkung von CHF 5‘000 und auch weitere Kantone haben den Abzug begrenzt. Man muss sich nun bei grösseren Distanzen zweimal überlegen, ob man weiterhin mit dem Auto zur Arbeit fährt. Bei den Staats- und Gemeindesteuern ist die Abzugsbegrenzung bei 240 Arbeitstagen und rund 15 Kilometer pro Arbeitsweg bereits erreicht.

Krankheits- und Unfallkosten

Tipp 8

Sind bei Ihnen hohe Zahnarztkosten oder andere Gesundheitskosten angefallen? Sofern diese den steuerlichen Selbstbehalt von 5% des Nettoeinkommens übersteigen, kann ein Teil der Kosten in Abzug gebracht werden. Bei einem jährlichen Nettoeinkommen von 55'000 beträgt der steuerliche Selbstbehalt CHF 2'750. 

Gemeinnützige Zuwendungen

Tipp 9

Spenden sie regelmässig Geld an gemeinnützige oder öffentliche Institutionen? Es lohnt sich die dazugehörigen Belege geordnet aufzubewahren. Die entsprechenden Zahlungen können nämlich vom steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden. Sie helfen damit andern und profitieren gleichzeitig von einer tieferen Steuerbelastung. Auch viele kleine Einzelspenden können kumuliert betrachtet durchaus einen Unterschied machen.

Vermögensverwaltungskosten

Tipp 10

Die Kosten im Zusammenhang mit der Verwaltung Ihres beweglichen Privatvermögens können steuerlich in Abzug gebracht werden. Insbesondere sind Depotgebühren, die Kosten für die Erstellung des Steuerverzeichnisses sowie die Kosten für Schrankfächer abzugsfähig. Beratungskosten, Courtagen oder Provisionen fallen hingegen nicht unter die steuerlich abzugsfähigen Aufwendungen. Sind solche Kosten in einer Pauschalgebühr zusammengefasst, können die abzugsfähigen Kosten mittels einer Pauschale von 3‰ des Steuerwerts der durch Dritte verwalteten Wertschriften des Privatvermögens geltend gemacht werden. Besitzen Sie z.B. Aktien und Obligationen im Wert von CHF 835'000 können hiervon pauschal 3‰, also CHF 2'505 in Abzug gebracht werden. Gewöhnliche Konten können bei dieser Berechnung nicht mit einbezogen werden. Vergessen Sie nicht, die Vermögensverwaltungskosten steuermindernd zu berücksichtigen.

Ihr Plan - die Weichen rechtzeitig und richtig stellen

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Gut organisiert durchs Steuerjahr

Wer gut dokumentiert ist, sich bei Unklarheiten ans Steueramt wendet und sich punktuell Unterstützung holt, kann Stolpersteine bei der Steuererklärung umgehen.

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