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Steuerzahlungen prüfen

Passen Sie Ihre Steuerzahlungen an und nutzen Sie Zahlungsfristen.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie sind enorm, vielerorts sind Liquiditätssorgen spürbar. Mit dem Vermieter oder dem Lieferanten wurde bereits gesprochen oder das Debitorenmanagement angepasst. Möglicherweise hat auch der COVID-19-Überbrückungskredit des Bundes etwas Linderung gebracht.

Aber auch die Steuerverwaltungen und die Ausgleichskasse bieten Möglichkeiten, um betroffenen Unternehmen im Kanton Zürich bei geschuldeten Zahlungen entgegenzukommen. 

Folgende Tipps helfen konkret:

  • Anpassung der provisorischen Rechnung: Wenn Sie als Unternehmer aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus mit einem tieferen Gewinn oder Verlusten im laufenden Steuerjahr rechnen, können Sie wie bis anhin beim zuständigen Gemeindesteueramt eine Anpassung der provisorischen Rechnung für die Staats- und Gemeindesteuern 2020 verlangen. Damit kann der unerwartete Gewinnrückgang vorweggenommen werden und zu hohe provisorische Steuerzahlungen vermieden werden. 
  • Erstreckung der Zahlungsfrist oder Ratenzahlungen: Falls Sie fällige definitive Steuerrechnungen zurzeit nicht begleichen können, kann Ihnen eine Erstreckung der Zahlungsfrist oder Ratenzahlungen gewährt werden. Dies betrifft alle Steuerjahre. Hierzu bedarf es jedoch eines Antrags. Geht es um die Staats- und Gemeindesteuern Zürich, wenden Sie sich an Ihr Gemeindesteueramt. Geht es um die direkte Bundessteuer, reichen Sie den Antrag beim kantonalen Steueramt Zürich ein. Bei der direkten Bundessteuer können auch provisorische Steuerrechnungen gestundet werden. Die Gemeindesteuerämter und das kantonale Steueramt wollen Anträge auf Stundung oder Ratenzahlung grosszügig und rasch bearbeiten.
  • Verzugszins für die Staats- und Gemeindesteuern: Der Verzugszins für die Staats- und Gemeindesteuern Zürich wurde für den Zeitraum vom 1. Mai bis zum 31. Dezember 2020 von 4.5% auf 0.25% gesenkt. Bei der direkten Bundessteuer beträgt der Verzugszins vom 1. März bis zum 31. Dezember 2020 sogar 0%.
  • Mehrwertsteuer: Bei der Mehrwertsteuer kann ebenfalls ein Zahlungsaufschub durch Verlängerung der Zahlungsfrist beantragt werden. Die Fristverlängerung aller noch nicht eingereichten Abrechnungen als auch die Zahlungsfrist aller noch nicht bezahlten geschuldeten Steuerbeträge können Sie unkompliziert und kostenlos bei der Eidg. Steuerverwaltung (ESTV) online beantragen. Eine Verlängerung von bis zu 90 Tagen kann ohne Angabe von Gründen erfolgen. Die Erstreckung über diesen Zeitraum hinaus muss ausreichend begründet werden. Für die Zeit vom 20. März bis zum 31. Dezember 2020 erhebt die ESTV zudem keinen Verzugszins.
  • Zahlungsaufschub bei den Sozialversicherungsbeträgen: Nutzen Sie ebenfalls die Möglichkeiten eines Zahlungsaufschubes bei den Sozialversicherungsbeträgen (AHV/IV/EO/ALV). Mit der Ausgleichskasse können Teilzahlungen vereinbart werden. Die SVA Zürich verzichtet bei Teilzahlung von Beiträgen auf die Erhebung von Verzugszinsen, die im Zeitraum 21. März bis und mit 20. September 2020 fällig werden.

Weitergehende Informationen dazu finden Sie auf den unten verlinkten Detailseiten oder direkt über Ihre Kundenbetreuerin oder Ihren Kundenbetreuer. 


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