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Medienmitteilung vom 9. Februar 2018

Zürcher Kantonalbank steigert Konzerngewinn auf erfreuliche 782 Mio. Franken

Zürcher Kantonalbank steigert Konzerngewinn auf erfreuliche 782 Mio. Franken

Die Zürcher Kantonalbank hat im Geschäftsjahr 2017 den Konzerngewinn gegenüber dem Vorjahr um 3% auf 782 Mio. Franken gesteigert. Dazu beigetragen haben vor allem die höheren Erträge im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie die gute Kostendisziplin. Die Ausschüttung an Kanton und Gemeinden steigt um gut 3% auf insgesamt 363 Mio. Franken.

Martin Scholl, Vorsitzender der Generaldirektion, sagte zum Jahresergebnis: "Die Zürcher Kantonalbank hat im vergangenen Jahr einmal mehr operative Stärke gezeigt und ein sehr gutes Ergebnis erwirtschaftet. Die erneute Gewinnsteigerung ist für mich die Bestätigung, dass wir mit unserem diversifizierten Geschäftsmodell auf dem richtigen Weg sind."

Ertrag auf neuem Höchstwert

Der Geschäftsertrag stieg im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 1% auf 2‘336 Mio. Franken. Damit konnte der historische Höchststand aus dem Vorjahr nochmals leicht übertroffen werden. Besonders erfreulich entwickelte sich das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, das wiederum von den höheren Erträgen im Wertschriften- und Anlagegeschäft sowie aus dem übrigen Dienstleistungsgeschäft profitierte. Leicht positiv entwickelte sich auch das Zinsengeschäft, während das Handelsgeschäft aufgrund der tiefen Volatilität und der abnehmenden Dynamik an den Märkten insbesondere im zweiten Halbjahr einen Rückgang verzeichnete.

Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf netto 1‘202 Mio. Franken, was einem Anstieg von gut 1% entspricht. Darin enthalten ist der Aufwand für Veränderungen von ausfallrisikobedingten Wertberichtigungen sowie Verluste aus dem Zinsengeschäft von insgesamt 9 Mio. Franken (Vorjahr: 12 Mio. Franken). Als wichtigster Treiber des Zinsengeschäfts wuchs das Hypothekargeschäft im letzten Jahr aufgrund der konsequenten Qualitätsstrategie der Zürcher Kantonalbank etwas langsamer als der Gesamtmarkt. Insgesamt stiegen die Hypothekarforderungen per Ende 2017 um 2,3% auf 79,1 Mrd. Franken.

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verbesserte sich der Erfolg um 6% auf 770 Mio. Franken. Der Anstieg ist vor allem getrieben durch das Wachstum im Wertschriften- und Anlagegeschäft sowie durch das übrige Dienstleistungsgeschäft.

Der Erfolg im Handelsgeschäft sank im Vergleich zum Vorjahr um 12% auf 334 Mio. Franken. Der Rückgang reflektiert die deutlich abnehmende Dynamik an den Märkten insbesondere im zweiten Halbjahr sowie die rückläufige Volatilität und die damit verbundenen engeren Geld-Brief-Spannen im Handel.

Die Marktrisiken im Handelsbuch (Value-at-Risk mit Haltedauer 10 Tage) werden mit durchschnittlich 11 Mio. Franken ausgewiesen und verharrten damit auf dem gleich tiefen Niveau wie 2016.

Cost Income Ratio verbessert sich weiter

Für das vergangene Geschäftsjahr wird ein Geschäftsaufwand von insgesamt 1‘434 Mio. Franken ausgewiesen, was einem Rückgang von 5% entspricht. Der Personalaufwand sank im Vergleich zum Vorjahr um 7% auf 1‘008 Mio. Franken, nachdem in der Rechnungsperiode 2016 für die Bildung von Rückstellungen für Vorsorgeverpflichtungen ein einmaliger Aufwand von 70 Mio. Franken anfiel. Unter Ausklammerung dieses Einmaleffekts hätte ein beinahe unveränderter Personalaufwand resultiert. Der Sachaufwand belief sich im vergangenen Geschäftsjahr auf 426 Mio. Franken, was einem Rückgang von knapp 2% entspricht. Darin enthalten sind Aufwendungen in der Höhe von 23 Mio. Franken (Vorjahr: 22 Mio. Franken) für die Abgeltung der Staatsgarantie an den Kanton Zürich.

Der Aufwand für Wertberichtigungen auf Beteiligungen sowie Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Werte sank um 4% auf 120 Mio. Franken.

Die Cost Income Ratio verbesserte sich auf 61,1% nach 61,7% im Vorjahr. Der betriebliche Konzerngewinn summierte sich für das Geschäftsjahr 2017 auf 782 Mio. Franken, was einem Anstieg gegenüber 2016 von 3% entspricht.

Kanton und Gemeinden partizipieren am Erfolg mit höheren Ausschüttungen

Für das Geschäftsjahr 2017 schüttet die Zürcher Kantonalbank dem Kanton und den Gemeinden insgesamt 363 Mio. Franken aus. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Erhöhung von gut 3%. Davon werden dem Kanton Zürich 230 Mio. Franken (Vorjahr: 220 Mio. Franken) und den politischen Gemeinden 115 Mio. Franken (Vorjahr: 110 Mio. Franken) als Gewinnbeteiligung ausgerichtet.

Zur Deckung der Kapitalkosten werden dem Kanton 18 Mio. Franken nach 21 Mio. Franken im Vorjahr zugewiesen. Zudem wurde dem Kanton die Staatsgarantie mit 23 Mio. Franken abgegolten.

Markanter Anstieg der Kundenvermögen dank guter Performance und hohem Neugeldzufluss

Die Kundenvermögen stiegen per Ende 2017 auf 288,8 Mrd. Franken nach 264,8 Mrd. Franken per Ende 2016. Neben dem erfreulichen Neugeldzufluss von insgesamt 6,3 Mrd. Franken hat zum markanten Anstieg auch die positive Marktentwicklung mit 16,7 Mrd. Franken beigetragen.

Weitere Stärkung der äusserst soliden Kapitalbasis

Die Zürcher Kantonalbank hat per Ende 2017 ihre Kapitalbasis weiter gestärkt und übertrifft damit die regulatorischen Anforderungen weiterhin deutlich. Die anrechenbaren Eigenmittel stiegen per Ende 2017 auf 12‘019 Mio. Franken nach 11‘564 Mio. Franken per Ende 2016.

Die Gesamtkapitalquote wird per Ende 2017 mit 18,8% nach 17,5% per Ende 2016 ausgewiesen und die Quote des harten Kernkapitals (CET 1) mit 16,5% nach 15,6%. Der deutliche Anstieg der Kapitalquote ist neben der Gewinneinbehaltung und der Begebung der Additional Tier 1 Anleihe im ersten Halbjahr auch auf  Methodenänderungen zur Berechnung der risikogewichteten Aktiven für Kreditrisiken zurückzuführen. Die ungewichtete Eigenkapitalquote (Leverage Ratio) wird per Ende 2017 mit 6,8% ausgewiesen nach 6,7% im Vorjahr.

Konsequente Weiterentwicklung der Vertriebskanäle

Die Zürcher Kantonalbank hat auch 2017 ihre Vertriebskanäle konsequent weiterentwickelt. So wurde das Selbstbedienungsangebot im eBanking und eBanking Mobile weiter ausgebaut. Für unsere Firmenkunden wurde im vergangenen November der KMU-Finanzassistent im eBanking aufgeschaltet. Damit erhalten sie einfach und schnell einen Überblick über ihre Zahlungseingänge sowie -ausgänge und können in der Liquiditätsplanung auch Simulationen durchführen. Ebenfalls hat die Zürcher Kantonalbank als eine der ersten Schweizer Banken ihre TWINT-App erfolgreich eingeführt. Die mobile Bezahllösung wird laufend weiterentwickelt und die Zahl der TWINT-Akzeptanzstellen erweitert.

Einen Meilenstein erreichte die Zürcher Kantonalbank mit der Lancierung ihrer neuen Anlagewelt per Anfang 2018. Die Anlageberatung ist damit durchgehend digital unterstützt und auch auf dem Tablet visualisiert. Zudem erfolgen die Beratungsgespräche konsequent im Portfoliokontext unter Berücksichtigung von Rendite und Risiko.

Die Zürcher Kantonalbank wird auch künftig substanziell in die Weiterentwicklung der Vertriebskanäle investieren. Damit ist die Bank bestens für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet.

Ausblick

Zum Ausblick sagte Martin Scholl: "Wir sehen derzeit ein weltweites und synchrones Anziehen der Konjunktur. Gleichzeitig sind die Unsicherheiten angesichts von diversen geopolitischen Risiken beträchtlich. Vor diesem Hintergrund gehen wir derzeit von einem soliden Ergebnis für das Geschäftsjahr 2018 aus."

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