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Wie die ZKB mit Begrünungen der städtischen Hitze entgegenwirkt

Die Zürcher Kantonalbank hat ihren Innenhof am Standort City seit Sommer 2025 in eine grüne Oase verwandelt, um die Auswirkungen sommerlicher Hitze zu mindern und gleichzeitig einen Beitrag zur Förderung der Biodiversität zu leisten.

Text: Timo Wörtmann und Markus Flick

Video: Lisa Estermann, ZKB

Städte wie Zürich sind besonders stark von den zunehmenden Hitzeperioden betroffen. Der sogenannte Wärmeinsel-Effekt beschreibt das Phänomen, wonach die Temperaturen in dicht bebauten Gebieten deutlich höher sind als im ländlichen Umland. Asphalt, Beton und andere wärmespeichernde Materialien heizen sich tagsüber stark auf und geben die gespeicherte Wärme nur langsam wieder ab. Dies führt dazu, dass Städte auch in der Nacht nicht ausreichend abkühlen. Gleichzeitig mangelt es häufig an Grünflächen, die durch Verdunstung und Schatten die Umgebungstemperatur senken könnten. Die erhöhten Temperaturen beeinträchtigen die Lebensqualität und bergen gesundheitliche Risiken – besonders für ältere Menschen und Kinder.

Begrünung als Teil der Klimaanpassung

Der Innenhof am Standort City der Bank konnte hierbei lange keine Abhilfe schaffen. Vollständig geteert trug er zur Überhitzung der Umgebung bei. In den vergangenen Monaten jedoch liess die ZKB den Bereich umfassend umgestalten und vor Ort mehrere grosse Grünflächen anlegen. So leistet der frei zugängliche Innenhof zwischen Bahnhofstrasse und Talstrasse heute einen wertvollen Beitrag zur Senkung der innerstädtischen Überhitzung in Einklang mit den Klimazielen der Stadt Zürich.

Die Grünflächen wurden mit einer vielfältigen Auswahl an heimischen Gewächsen bepflanzt, die nicht nur ästhetisch ansprechend sind, sondern auch optimal zum lokalen Klima passen. Hochwachsende Gräser, Bäume, die einmal Schatten spenden werden, und verschiedene Sträucher sorgen für eine natürliche Kühlung. Die Begrünung hat weitere klimatische Vorteile: Die Umgestaltung des Innenhofs hat auch die Aufenthaltsqualität erheblich gesteigert. Neue Begegnungszonen und Sitzgelegenheiten schaffen eine schöne Atmosphäre und laden Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden und die Öffentlichkeit zum Verweilen ein.

«Das neue Angebot und das einladende Ambiente des Innenhofs werden bereits rege genutzt – sei es für eine kurze Mittagspause, ein informelles Meeting oder einfach, um die Natur mitten in der Stadt zu geniessen», sagt Sandra Schieferli, Leiterin Real Estate.
 

Timo Woertmann
«Die jüngte der zwanzig naturnahen Flächen, welche die ZKB auf rund 9'000 Quadratmetern geschaffen hat, findet sich im Innenhof des ZKB-Hauptsitzes hinter der Bahnhofstrasse.» Timo Wörtmann, Nachhaltigkeitsmanagement Real Estate, geniesst den neu geschaffenen Erholungsraum. (Bild: ZKB)

Ein positiver Nebeneffekt: Förderung der Artenvielfalt

Schliesslich schafft die Begrünung wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Naturnahe Flächen wie Blüteninseln und strukturreiche Gärten bieten Wildbienen, Vögeln und anderen Kleintieren neue Rückzugsorte. Diese Massnahmen fördern die Artenvielfalt in der Stadt und leisten einen wichtigen Beitrag zu einem gesunden und widerstandsfähigen Ökosystem.

Nachhaltigkeit und Lebensqualität im Einklang

Bis heute hat die Bank im gesamten Kanton Zürich an über 20 Standorten und auf rund 9'000 Quadratmetern naturnahe Flächen geschafften. Mit ihren umfassenden Begrünungsmassnahmen zeigt die Zürcher Kantonalbank, wie ökologische Verantwortung und urbane Lebensqualität miteinander in Einklang gebracht werden können. Menschen, Tiere und die Umwelt profitieren gleichermassen von den positiven Effekten dieser grünen Oasen.
 

Innenhof beim ZKB Hauptsitz
Grosse Auswahl an heimischen Gewächsen: jetzt im Innenhof des ZKB-Hauptsitzes (Bild: ZKB)

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