ZKB Wirtschaftsausblick 3. Quartal 2026
In drei kurzweiligen Videos beleuchten unsere Experten die wichtigsten Entwicklungen und Trends in der Wirtschaft und an den Finanzmärkten – mit speziellem Fokus auf die USA sowie auf Rohöl und Gold.
Text: CIO-Office / Videoproduktion: Andreas Guntli
Video 1: Globaler Wirtschaftsausblick
«Konjunktur hält geopolitischen Risiken stand»
Sascha Jucker zeigt auf, dass sich die globale Wirtschaft trotz der widrigen geopolitischen Umstände bisher als äusserst robust erwiesen hat. Insbesondere die weltweit anziehende Kreditnachfrage deutet darauf hin, dass die Unternehmen mehrheitlich zuversichtlich sind. Der Inflationshöhepunkt dürfte bereits überschritten sein, der Preisdruck wird jedoch noch länger erhöht bleiben. Der Handlungsbedarf für eine restriktivere Geldpolitik ist insbesondere in Europa deutlich gesunken.
Video 2: Wirtschaftsausblick USA
«Fed wird auf absehbare Zeit am aktuellen Leitzinsniveau festhalten»
Christian Brändli erläutert, warum sich die US-Wirtschaft zuletzt besser behauptet hat als erwartet. Er zeigt die wachsende Bereitschaft innerhalb des Fed für Zinserhöhungen und erklärt, weshalb er in nächster Zeit dennoch nicht damit rechnet. Zudem geht er auf die Entwicklung am Arbeitsmarkt ein und erläutert, warum die Arbeitslosenquote im Sommer wieder steigen könnte.
Video 3: Ausblick Rohöl
«Schwindende US-Lager wegen hoher Exporte»
Simon Lustenberger erklärt, dass die Energiepreise durch die Hoffnung auf eine Normalisierung des Handels in der Strasse von Hormus gesunken sind. Dennoch rechnet er in den kommenden Monaten mit einem erneuten Anstieg des Rohölpreises. Gründe dafür sind die historisch niedrigen Lagerbestände sowie der notwendige Wiederaufbau der Reserven, der die Nachfrage vorübergehend ankurbeln dürfte. US-Exporte haben Angebotsausfälle kompensiert, sodass die strategischen US-Lagerbestände mittlerweile ein Rekordtief erreicht haben.
Video 4: Ausblick Gold
«US-Geldpolitik im Fokus der Gold-Investoren»
Simon Lustenberger betont, dass die Erwartungen an die Geldpolitik der US-Fed für den Goldmarkt von zentraler Bedeutung sind. Die Markterwartungen hinsichtlich Zinserhöhungen haben zuletzt die Realrenditen steigen lassen, wodurch die Nachfrage nach Gold gedämpft wurde. Wenn jedoch die Inflationssorgen schwinden und die Realrenditen sinken, erhöht sich die Attraktivität von Gold. Auch Zentralbanken tragen zur Unterstützung des Goldmarkts bei, da sie ihre Reserven weiter ausbauen wollen, um ihre Währungsreserven zu diversifizieren.