Gefragte Schweizer Qualität nebenan

In Deutschland gewinnen nachhaltige Anlagen Marktanteile hinzu. Besonders beliebt: Swisscanto Fonds.

Text: Alexander Wolski / Bilder: Flavio Pinton

Von links nach rechts: Jan Sobotta, Leiter Niederlassung Frankfurt, Holger Krohn, Sara-Marie Heineck, Karsten Marzinzik
Von links nach rechts: Jan Sobotta (Leiter Niederlassung Frankfurt), Holger Krohn, Sara-Marie Heineck, Karsten Marzinzik

Swisscanto Invest ist Teil des Asset Managements der Zürcher Kantonalbank und vertreibt seine Fonds nicht nur in der Schweiz, sondern in ganz Europa. Seit 2011 arbeitet ein vierköpfiges Vertriebsteam in Frankfurt daran, Kundinnen und Kunden in der Europäischen Union mit unterschiedlichsten Anlagemöglichkeiten zu versorgen.

Neben traditionellen Fonds verzeichnen in den vergangenen Jahren insbesondere nachhaltige Anlagen steigende Investitionsvolumen – und das nicht erst seit «Fridays for Future» und Greta Thunberg.

Institutionelle Anleger wissen schon länger, dass die Finanzindustrie ein wichtiger Faktor bei der Erreichung der Pariser Klimaziele ist. Nun springen auch vermehrt Privatanleger auf den Zug auf.

2002 sah die Welt noch anders aus. Damals fand das Wertpapierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe Deka in Swisscanto Invest einen Partner für nachhaltige Anlagen für rein institutionelle Kunden. Seitdem hat sich auf Produktseite viel getan: Investitionen mit den Responsible- und Sustainable-Produkten haben einen direkten Einfluss auf die wirtschaftliche und ökologisch-soziale Transformation der Gesellschaft. Da die deutsche Anlegergemeinschaft sperrige Begriffe wie die EU-Offenlegungsverordnung oder EU-Taxonomie kontrovers diskutiert, werden ESG- und Impact-Investments vermehrt gesucht und auch gekauft.

Swissness als Erfolgsfaktor

Das spielte im vergangenen Halbjahr eine Milliarde CHF neue Anlagegelder in die Kasse – dies allein aus Deutschland. Doch wieso vertraut der nördliche Nachbar Swisscanto Invest sein Geld an? «Mit über 20 Jahren Expertise haben wir einen wirklichen Vertrauensbonus. Unsere Anlagestrategien sind nachvollziehbar, authentisch und – das wird vom Anleger natürlich auch erwartet – sehr erfolgreich. Seit der EU-Offenlegungsverordnung konnten wir den Kunden und Kundinnen das schwarz auf weiss vorstellen. Davon profitieren wir heute, weil wir hier einer der Pioniere im Markt waren», sagt Jan Sobotta, Leiter Wholesale Deutschland, Österreich & Liechtenstein. Für die Anlegenden ist die Wechselhürde also nicht allzu hoch, denn auf Rendite im Vergleich zu konventionellen Anlagefonds müssen sie derzeit nicht verzichten.

Rückenwind gibt unserem Team in Frankfurt also die eidgenössische Herkunft des Mutterhauses. «Der Faktor Swissness war in Deutschland schon immer ein wesentlicher Ansatzpunkt. Die Schweiz steht für hohe Qualität, Stabilität und sehr grosse Erfahrung im Banking und Anlagebereich. Insofern haben die Kunden Vertrauen zu einem erfahrenen Team, das die besten Werte der Schweiz konsequent in unseren Produkten umsetzt», so Senior Sales Manager Holger Krohn.

Steve Michel, Swisscanto Invest Leiter Sales Ausland
Steve Michel, Swisscanto Invest Leiter Sales Ausland

Innovation zahlt sich aus

Hilfreich für den Vertrieb war die strategische Entscheidung von Swisscanto, aktiv gemanagte Produkte im Oktober 2020 auf einen konsequenten CO2-Absenkungspfad umzustellen. «Der Trend zur nachhaltigen Anlage nimmt jetzt erst richtig Fahrt auf. Insofern gehen wir davon aus, dass die Umstellung für die kommenden Jahre einen Mehrwert für unsere Gesellschaft darstellt. Das melden uns auch unsere Vertriebspartner zurück», sagt Steve Michel, Swisscanto Invest Leiter Sales Ausland.

Die Mischung aus Performance, Erfahrung und Innovation kommt gut an – auch bei europäischen Kunden.

Kategorien

Magazin