Mitten im Leben, mitten im Emmental

Knapp 100 junge Frauen und Männer haben während einer Woche im Emmental das Highlight ihres ersten Lehrjahres bei der Zürcher Kantonalbank erlebt – das Lernendenlager im Forum Sumiswald.

Text: Ina Gammerdinger / Video: Mathieu Gilliand / Bilder: Flavio Pinton

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In fünf Tagen fürs Leben lernen: Das Lernendenlager ist eines der Highlights der Ausbildung bei der Zürcher Kantonalbank.

Im hügeligen Sumiswald – jenem wunderbaren Naherholungsgebiet und Traum eines jeden Wanderers und Bikers – wurden die Lernenden auf verschiedene Situationen in ihrem Leben hingewiesen und vorbereitet. Auf dem Programm standen Präzisions- und Konzentrationsübungen, überhaupt Sportaktivitäten, ein Medientraining sowie Schulungen im Bereich Auftrittskompetenz – und Nachhaltigkeit: Wie gehe ich mit knappen Ressourcen um und wie ernähre ich mich gesund? Der Fokus lag ebenso auf Fragen wie: Wer bin ich? Wie sehen mich die anderen? Was ist eine Identität – und welche Aspekte gehören dazu?

Florian Rüegg arbeitet seit etwas mehr als einem Jahr im Team Personal Nachwuchs, er hat das Lernendenlager organisiert: «Wir behandeln mit Absicht keine bankfachlichen Themen. Die Woche in Sumiswald soll für unsere Lernenden ein Erlebnis sein. Wir zeigen ihnen spielerisch wichtige Elemente des Lebens auf und unterstützen sie in ihrer persönlichen Entwicklung.»

Beim Sport konnten sich die Jugendlichen so richtig auspowern. Es dürfte für jeden Geschmack etwas dabei gewesen sein: Breakdance, Parkour, Klettern, Skaten oder Capoeira – langweilig wurde es nie. Aber es ging nicht ausschliesslich actionreich zu und her. In kleinen Gruppen setzten sich die Lernenden zum Beispiel etwa mit dem Thema psychische Gesundheit auseinander. Gemeinsam wurden zudem Power-Smoothie-Rezepte ausprobiert und später gesellige und lustige Stunden beim Grillabend verbracht.

Klaudija Toplek arbeitet als Geschäftskundenbetreuerin bei der Zürcher Kantonalbank, sie ist als Mentorin extra nach Sumiswald gefahren: «Der Besuch bei meinen Mentees in Sumiswald war mein Highlight der Woche. Ich habe den persönlichen und offenen Austausch mit ihnen sehr geschätzt. Gemeinsam als Team haben wir die Sumiswald-Challenge bestritten, uns mit den Einwohnern über Vorurteile unterhalten, aber auch viel Spannendes über das Dörfchen gelernt und dessen Charme nachvollzogen. Kurzum: Es war ein gelungener Tag mit guten Gesprächen, viel Sonnenschein und glücklichen Gesichtern.»

Als Beispiel für ein glückliches Gesicht sei jenes von Nebi Emini, KV-Lernender, genannt: «Die Gruppenzusammensetzung haben täglich gewechselt», berichtet er: «Dadurch habe ich viele neue Kontakte geknüpft, auch ausserhalb meines Kollegenkreises.»

Elena Peric, IT-Lernende, wiederum sagt: «Mir hat vieles sehr gut gefallen, aber speziell schön war der Besuch meines Mentors und die Aufgaben, die wir mit ihm zusammen gemacht haben. Dabei haben wir uns und auch Sumiswald besser kennengelernt.»
Ein besonderes Highlight war der Besuch von CEO Martin Scholl. Ein letztes Mal – er verlässt nach 15 Jahren als Vorsitzender der Generaldirektion die Zürcher Kantonalbank – begrüsste er alle Teilnehmenden in Sumiswald und gab ihnen zahlreiche Tipps für ihren persönlichen Werdegang mit.

«Dass der CEO sowie weitere bankinterne Mentorinnen und Mentoren sich die Zeit nehmen, spiegelt unsere Haltung und unsere Werte wider», resümiert Florian Rüegg: «Im Zentrum stehen gemeinsame Erlebnisse und die Zeit zusammen. Wir stärken damit die Beziehung der Mentorinnen und Mentoren zu ihren Mentees in einer ungezwungenen Atmosphäre.»

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