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100 neue IT-Stellen

Der steigende Bedarf an IT-Fachkräften lässt auch zu Coronazeiten nicht nach.

Text: Yannik Primus

Seit Beginn der Pandemie hat sich die Digitalisierung noch einmal beschleunigt. In der Finanzbranche ist das Bedürfnis der Kunden nach benutzerfreundlichen, schnellen und sicheren IT-Bankdienstleistungen weiter gewachsen. In diesem Kontext gibt es eine gute Nachricht der Bank, denn die Entwicklung geht auch mit einem Bedarf an IT-Entwicklern und -Architekten einher.

«Trotz der Coronakrise haben wir entschieden, in den nächsten drei Jahren in der IT 100 neue Stellen zu schaffen – vorwiegend für Applikationsentwickler und einzelne Profile in Bereichen wie IT-Security oder Information-Management», sagt Remo Schmidli, Leiter IT, Operations & Real Estate.

Zu den Aufgaben solcher Applikationsentwickler zählen etwa Eigenentwicklungen wie das eBanking, eBanking Mobile oder die Vorsorge-App frankly. Kundinnen und Kunden können so verstärkt direkt auf dem Smartphone angesprochen werden. Der Wunsch nach digitalen Lösungen besteht generationenübergreifend: Vom Smartphone aus eine sichere Kontrolle über das eigene Vermögen zu haben, ist ein starker Wunsch älterer Menschen. Sie erkundigen sich längst vermehrt nach Lösungen, mit denen sich Kontostand und weitere Eckdaten einsehen lassen – wegen Sicherheitsbedenken sollten aber keine Transaktionen möglich sein.

Bild: Im Herzen der IT: Der Standort Hard beherbergt die meisten IT-Arbeitsplätze der Zürcher Kantonalbank.

Infoapp aus einem Kundenbedürfnis entwickelt

Eine solche App war nicht existent, weshalb die Zürcher Kantonalbank kurzerhand eine solche Infoapp lanciert hat.

In der Zürcher Kantonalbank arbeitet rund ein Fünftel der Belegschaft in der IT. Outsourcing ins Ausland ist kein Thema, weshalb die Mitarbeitenden der Geschäftseinheit allesamt im Wirtschaftsraum Zürich beschäftigt sind, die grosse Mehrheit im Standort an der Hardbrücke.

Ein Fünftel der Belegschaft klingt nach viel. Der Bedarf steigt aber mit der Zunahme und Optimierung von digitalen Dienstleistungen Jahr für Jahr. Zudem genügt es im umkämpften Personalmarkt längst nicht mehr, IT-Expertinnen und -Experten nur zu gewinnen. Nach der Einarbeitung muss verhindert werden, dass sie von der Konkurrenz weggelockt werden. Hierfür bietet die Bank eine marktgerechte Entlöhnung, eine hohe Jobsicherheit und attraktive Entwicklungsmöglichkeiten. Wer Leidenschaft mitbringt, übernimmt schnell Verantwortung.

Die Zürcher Kantonalbank geht die Suche nach Fachkräften sehr langfristig an und investiert früh in den Nachwuchs. Bei der Zürcher Kantonalbank geniesst die IT-Lehre seit ihrer Einführung vor 30 Jahren einen hohen Stellenwert. Die Anzahl IT-Lehrstellen wurde dieses Jahr erhöht und wird in den nächsten Jahren weiter ausgebaut.

Bild: In puncto Ausbildungsplätze ist die Zürcher Kantonalbank vorne mit dabei. Alleine in der IT bietet die Arbeitgeberin jährlich 14 Lehrstellen, 2 Way-Up-Programme und 4 Stellen für Absolventen der Informatikmittelschule an.

Quereinstieg in die Applikationsentwicklung

Gerade bei der Suche nach Applikationsentwicklern hat sich neben dem Lehrstellen-Angebot und der klassischen Rekrutierung über den Markt ein dritter Weg bewährt: der Quereinstieg. Seit 2018 bildet die Zürcher Kantonalbank Mittelschulabsolventinnen und -absolventen innerhalb von zwei Jahren zu Applikationsentwicklern aus.

Für diesen Weg hat sich etwa Sofia Horlacher entschieden, die nach der Handelsmittelschule zuerst ein Praktikum im Marketing absolviert hatte. Nach einer Rundmail zum Quereinstieg für das Programm «IT Way-Up» erinnerte sie sich, dass ihr das Programmieren an der Kantonsschule Enge Freude bereitet hatte. Sie begann das Quereinstiegsprogramm – und arbeitet heute als Applikationsentwicklerin für die Bank.

In vielen Köpfen gilt die IT noch immer als Männerdomäne, dabei entfernt sie sich zusehends von diesem Klischee. So leitet in der Bank Theresa Schulte das Information Management. Ob Frau oder Mann: IT-Expertinnen und Experten werden in der Finanzindustrie gefragt bleiben. Bei der Zürcher Kantonalbank können sie die Digitalisierung der Finanzbranche mitgestalten. Auch inmitten der Coronakrise.

Publiziert am 17. November 2020


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