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Medienmitteilung vom 23. Dezember 2020


Die Zürcher Kantonalbank unterstützt KMU rasch mit neuen Überbrückungskrediten

  • Die Bank stellt ab dem 4. Januar 2021 zusätzlich 300 Millionen Franken an Krediten für KMU zur Verfügung, die von der Corona-Krise betroffen sind.
  • Solide aufgestellte Firmen sollen rasch und unbürokratisch Unterstützung erhalten.

Der erneute Shutdown trifft die Zürcher Wirtschaft hart. Die Zürcher Kantonalbank hat entschieden, ab dem 4. Januar 2021 eine rasche und einfache Überbrückungshilfe für KMU ins Leben zu rufen. Damit können einerseits die Firmen, die die Kriterien des Härtefallprogramms von Bund und Kanton Zürich erfüllen, finanziell die Zeit überbrücken, bis sie im Laufe des ersten Quartals 2021 Hilfe erhalten. Anderseits sollen aber auch Firmen unterstützt werden, die sich nicht für das Härtefallprogramm qualifizieren. So haben alle solide aufgestellten KMU, die wegen Corona in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, die Möglichkeit, Überbrückungskredite zu beantragen.

Die hohen Fallzahlen und die Corona-Massnahmen kommen für viele KMU zum ungünstigsten Zeitpunkt. Für die meisten Firmen fallen am Jahreswechsel grössere Kostenblöcke an - wie etwa der 13. Monatslohn, Versicherungen und Mittelbindung in hohe Lagerbestände. Für Branchen wie die Gastronomie ist der Dezember zudem der umsatzstärkste Monat. "Mit den Überbrückungskrediten wollen wir allen KMU, die ohne Corona-Stress gesund wären, zu Weihnachten Hoffnung schenken", sagt Jürg Bühlmann, Leiter Firmenkunden bei der Zürcher Kantonalbank.

Wer unterstützt wird

Unterstützt werden KMU, die vor der Corona-Krise gesund waren und bei denen es auch wahrscheinlich ist, dass sie nach der Krise wieder erfolgreich arbeiten werden. Die Firmen müssen eine operative Tätigkeit mit mindestens zwei Vollzeitstellen ausführen, ihr Domizil im Wirtschaftsraum Zürich haben und bereits andere Möglichkeiten ausgeschöpft haben - wie etwa bestehende Kreditlimiten und laufende Hilfsprogramme. Das Angebot steht auch bestehenden Kunden ausserhalb des Wirtschaftsraums Zürich offen. Eine weitere Voraussetzung ist, dass die Firmen in der Corona-Krise einen erheblichen Umsatzrückgang erlitten haben. "Diese Einbussen können bei uns aber deutlich unter den vom staatlichen Härtefallprogramm vorgegebenen 50 Prozent liegen. Wir beurteilen die Situation der KMU je nach Branche und individueller Situation. Damit wollen wir eine Lücke bei den Hilfsprogrammen schliessen", sagt Bühlmann.

Rasch und unbürokratisch

Derzeit baut die Zürcher Kantonalbank eine Taskforce mit rund 30 Mitarbeitenden auf, um die Kredite schnell vergeben zu können. Ab 4. Januar 2021 nimmt die Bank Kreditgesuche entgegen. Der Antragsprozess wird in Anlehnung an die Covid-Kredite einfach gestaltet: Firmen müssen nur eine minimale Dokumentation vorlegen. Jeder Antrag wird innert einer Woche geprüft und beantwortet.

"KMU, die Schwierigkeiten haben, sollen jetzt nicht zögern und auf uns zukommen, damit wir zusammen unbürokratisch nach Lösungen suchen können", sagt Bühlmann. Insgesamt stellt die Zürcher Kantonalbank für die neuen Überbrückungskredite zusätzlich ein Volumen von 300 Millionen Franken zur Verfügung. Bereits bis Mitte Dezember hatte die Zürcher Kantonalbank insgesamt rund 1 Milliarde Franken an Covid-Krediten für Firmen, KMU und Startups gesprochen.

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