Entscheidend ist das Vertrauen untereinander
Für Clarissa Ernst und Denise Baur vom Team KMF Unterland-Limmattal zeigt sich Erfolg dort, wo Menschen gemeinsam anpacken, Verantwortung übernehmen und etwas bewegen – auch ausserhalb des Büroalltags. Bei einem Volunteering-Einsatz in der Natur wurde für sie erlebbar, was die Zürcher Kantonalbank unter «gemeinsam Grosses bewirken» versteht. Im Gespräch erzählen sie, was sie dabei über Zusammenarbeit gelernt haben – und warum Erfolg für sie vor allem eine Frage der Haltung ist.
Text: Mirjam Arn / Bilder: Simon Baumann
Clarissa und Denise, ihr habt mit eurem Team einen Volunteering-Einsatz durchgeführt. Wie kam es dazu?
Denise: Ich wollte schon länger etwas mit dem Team ausserhalb des Arbeitsalltags machen – etwas, das verbindet, Sinn stiftet und unserer Region zugutekommt. Als ich auf die Wässerwiesen in Glattfelden aufmerksam wurde, hat einfach alles gepasst.
Clarissa: Genau. Als Denise mit der Idee kam, war für mich sofort klar: Das machen wir. Es war die perfekte Gelegenheit, gemeinsam etwas zu bewegen – im wahrsten Sinne des Wortes.
Was habt ihr vor Ort konkret getan?
Clarissa: Wir haben uns in zwei Gruppen aufgeteilt und im Naturschutzgebiet gearbeitet, heisst: Steine geschleppt, gejätet, Pflanzen bestimmt. Das war körperlich ziemlich fordernd.
Denise: Am nächsten Tag hatten fast alle Muskelkater. Aber es hat unglaublich Spass gemacht – vor allem, weil wirklich alle mitgezogen haben. Und das ganz freiwillig.
Viele verbinden Erfolg mit Zahlen oder Leistung. Was bedeutet Erfolg in so einem Einsatz?
Denise: Sicher nicht messbare Resultate – ausser vielleicht in Steinhaufen (lacht). Für uns lag der Erfolg darin, dass wir gemeinsam etwas geschafft haben, ausserhalb unserer Komfortzone.
Clarissa: Genau. Es ging nicht um Leistung im klassischen Sinn, sondern darum, zusammen etwas Sinnvolles zu tun. Dieses gemeinsame Erlebnis bleibt.
Welche Rolle spielte die Zusammenarbeit im Team?
Clarissa: Eine sehr grosse. Wir sind 21 Personen mit ganz unterschiedlichen Stärken – und genau das macht uns aus. Im Alltag arbeiten wir eng zusammen, wir alle übernehmen Verantwortung.
Denise: Dieses Vertrauen war auch beim Einsatz zu spüren. Niemand musste lange überlegen, alle haben einfach angepackt. So entsteht echter Teamgeist.
Ihr arbeitet eher im Hintergrund. Wie erlebt ihr dort Erfolg?
Denise: Unser Beitrag ist nicht immer direkt sichtbar. Aber ohne unsere Arbeit würde vieles nicht funktionieren. Wir unterstützen die Kundenberaterinnen und -berater und sorgen dafür, dass Abläufe reibungslos laufen.
Clarissa: Und manchmal gehen wir auch voran. In gewissen Themen waren wir im Marktgebiet Vorreiter für andere Regionen. Das zeigt, dass unser Einsatz Wirkung hat – auch wenn dieser nicht immer sofort zu sehen ist.
Was bedeutet Erfolg bei der ZKB?
Clarissa: Erfolg hat viel mit Zusammenarbeit zu tun – im Team, mit Kundinnen und Kunden und in der Region. Vertrauen ist dabei zentral.
Denise: Erfolg beinhaltet auch Entwicklung. Der Erfolg der ZKB basiert nicht zuletzt darauf, dass wir uns intern in verschiedene Funktionen weiterentwickeln können und so wertvolles Know-how in der Bank bewahren. Auch ich selbst habe davon bereits profitiert. Dass solche Wege möglich sind, zeigt, wie stark hier in Menschen investiert wird.
Was begeistert euch bis heute an der ZKB?
Denise: Das Familiäre. Dieses Gefühl, miteinander statt nebeneinander zu arbeiten.
Clarissa: Und die Vielfalt. Es gibt viele Rollen, Möglichkeiten und Entwicklungspfade. Man darf sich ausprobieren, Fehler machen – wir lernen dann daraus.
Zum Schluss: Wie habt ihr den Moment erlebt, als der Einsatz vorbei war?
Clarissa: Wir sassen zusammen, völlig erschöpft, schmutzig – aber zufrieden. Zum Abschluss haben wir noch gemeinsam gekocht und gegessen.
Denise: Alle hatten ein Lächeln im Gesicht. Für mich ist das der Inbegriff von Erfolg: Wenn man etwas bewegt hat – für andere, fürs Team und für sich selbst.