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Die Zürcher Kantonalbank erzielt abermals ein sehr erfreuliches Halbjahresergebnis

Medienmitteilung vom 28. August 2026

  • Der Geschäftserfolg steigt im Vorjahresvergleich um 12,1 Prozent auf CHF 783 Mio.; der Konzerngewinn vor Steuern legt um 3,1 Prozent auf CHF 785 Mio. zu
  • Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft beläuft sich auf CHF 598 Mio.; ein Plus von 12,9 Prozent
  • Der breit abgestützte Netto-Neugeldzufluss von CHF 10,5 Mrd. trägt zum Anstieg der Kundenvermögen um 5,5 Prozent auf CHF 610,8 Mrd. bei
  • Die Bank verfügt über eine starke Kapitalisierung; die entsprechenden Kennzahlen liegen deutlich über den regulatorischen Anforderungen
  • Die Zürcher Kantonalbank wird von den Ratingagenturen unverändert mit einem AAA-Rating bewertet und ist damit eine der sichersten Universalbanken weltweit

Die Zürcher Kantonalbank hat im ersten Halbjahr 2026 ein sehr erfreuliches Resultat erzielt: Der Geschäftserfolg hat sich um 12,1% auf CHF 783 Mio. (Vorjahr: CHF 698 Mio.) erhöht, und der Konzerngewinn vor Steuern ist um 3,1% auf CHF 785 Mio. (Vorjahr: CHF 761 Mio.) gestiegen. Die sehr starke Entwicklung des operativen Geschäfts übertrifft dabei den ausserordentlichen Erfolg von CHF 62 Mio. im ersten Semester 2025, der hauptsächlich auf den Verkauf der Zürcher Kantonalbank Österreich AG zurückzuführen war.

Zum sehr erfreulichen Halbjahresergebnis massgeblich beigetragen haben ein starker Kommissions- und Dienstleistungserfolg, der gegenüber dem Vorjahr um CHF 68 Mio. respektive 12,9% gestiegen ist, sowie ein mit CHF 244 Mio. um 4,7% höheres Handelsergebnis (Vorjahr: CHF 233 Mio.). Der Netto-Erfolg aus dem Zinsgeschäft beträgt CHF 836 Mio. und liegt damit leicht über dem Vorjahreswert (CHF 822 Mio.). Der Geschäftsertrag hat sich gegenüber dem Vorjahr um 6,0% auf CHF 1'697 Mio. (Vorjahr: CHF 1'600 Mio.) erhöht. Der Geschäftsaufwand ist um 1,6% auf CHF 898 Mio. (Vorjahr 884 Mio.) gestiegen. Mit einem Konzerngewinn nach Steuern von CHF 679 Mio. im ersten Halbjahr 2026 (Vorjahr: CHF 668 Mio.) bestätigt die Zürcher Kantonalbank ihre starke und nachhaltige Leistungsfähigkeit.

Die Diversifikationsstrategie der Bank bewährt sich abermals und bleibt ein Stabilitätsfaktor in einem anspruchsvollen Umfeld.

«Die Zürcher Kantonalbank präsentiert sich einmal mehr als erfolgreiche und verlässliche Partnerin für ihre Kundinnen und Kunden. Wir haben ein sehr erfreuliches Halbjahresergebnis erwirtschaftet. Dieses widerspiegelt unsere insgesamt starke operative Leistung in allen Bereichen sowie unsere starke Marktstellung im Wirtschaftsraum Zürich und darüber hinaus. Der Erfolg unserer Wachstumsstrategie im Privat- und Firmenkundenbereich sowie im Private Banking und Asset Management zeigt sich auch darin, dass wir in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld stetig Neukundinnen und Neukunden anziehen sowie einen breit abgestützten Netto-Neugeldzufluss verzeichnen. Wir freuen uns besonders über das anhaltende Wachstum in der Vermögensverwaltung – ein klarer Beweis für das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden in unsere Anlage- und Beratungskompetenz», sagt Urs Baumann, CEO der Zürcher Kantonalbank.

Stabiler Zinserfolg trotz anhaltendem Nullzinsumfeld

Mit einem Anteil von knapp 50% bildet das Zinsgeschäft nach wie vor den wichtigsten Ertragspfeiler der Bank. Der Netto-Erfolg aus dem Zinsgeschäft beträgt CHF 836 Mio. und liegt damit trotz herausforderndem Zinsumfeld 1,7% über dem Vorjahreswert (CHF 822 Mio.). Dazu beigetragen hat unter anderem die erfreuliche Entwicklung der Volumina im Kredit- und Hypothekargeschäft. Bei unverändert hohen Qualitätsstandards haben sich die Hypothekarforderungen gegenüber Ende 2025 um CHF 2,2 Mrd. respektive 2,0% auf CHF 113,4 Mrd. erhöht. Passivseitig sind die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen von CHF 114,3 Mrd. auf CHF 115,1 Mrd. angestiegen.

Starkes Anlage- und Handelsgeschäft in volatilem Umfeld

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, dem zweitgrössten Ertragspfeiler, erzielt die Bank mit CHF 598 Mio. einen um 12,9% höheren Erfolg als im Vorjahr (CHF 530 Mio.). Wesentlicher Wachstumstreiber ist der Kommissionsertrag aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft, der gegenüber dem Vorjahr um CHF 77 Mio. respektive 12,6% höher ausgefallen ist.

Die Kundenvermögen sind seit Jahresbeginn um CHF 31,9 Mrd. gestiegen und betragen per 30. Juni 2026 CHF 610,8 Mrd. (Vorjahr: CHF 579,0 Mrd.). Die darin enthaltenen verwalteten Vermögen haben sich auf CHF 527,2 Mrd. erhöht, dies insbesondere aufgrund eines breit abgestützten Netto-Neugeldzuflusses von insgesamt CHF 10,5 Mrd. und einer positiven Marktentwicklung von CHF 18,9 Mrd.

Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft widerspiegelt die erhöhte Kundenaktivität und die gezielte Nutzung von Opportunitäten, die sich aus dem dynamischen Marktumfeld ergeben haben. Mit CHF 244 Mio. liegt das Handelsergebnis – der dritte Ertragspfeiler der Bank – CHF 11 Mio. respektive 4,7% über dem Vorjahreswert (CHF 233 Mio.).

Strategiekonformes Wachstum erhöht Geschäftsaufwand leicht

Der Geschäftsaufwand beträgt im ersten Halbjahr CHF 898 Mio. (Vorjahr: CHF 884 Mio.). Der leichte Anstieg um 1,6% bewegt sich im prognostizierten Rahmen. Im Einklang mit der Wachstumsstrategie der Bank ist der teilzeitbereinigte Personalbestand per 30. Juni 2026 um 136 FTE auf insgesamt 5'886 FTE gestiegen. Entsprechend hat sich der Personalaufwand um 2,9% auf CHF 643 Mio. (Vorjahr: CHF 625 Mio.) erhöht. Der Sachaufwand ist um 1,6% auf CHF 255 Mio. (Vorjahr: CHF 259 Mio.) gesunken.

Dank verbesserter Ertragslage bei nur moderat steigender Kostenbasis konnte das Aufwand-Ertrags-Verhältnis (Cost Income Ratio, CIR) auf 52,9% reduziert werden (Vorjahr: 54,7%).

Stabile Abschreibungen und tiefere Rückstellungen

Mit CHF 24 Mio. liegen die Wertberichtigungen auf Beteiligungen sowie Abschreibungen auf Bankgebäuden, Sachanlagen und immateriellen Werten auf Vorjahresniveau. Die Position Veränderungen von Rückstellungen und übrigen Wertberichtigungen sowie Verlusten weist eine Nettoauflösung von CHF 9 Mio. auf (Vorjahr: Nettoauflösung von CHF 6 Mio.). Dies ist primär auf die Nettoauflösung von Rückstellungen für nicht bilanzielle Ausfallrisiken in der Höhe von CHF 11 Mio. zurückzuführen.

Regulatorische Anforderungen weiterhin komfortabel eingehalten

Die Bilanzstruktur hat sich im Wesentlichen nicht verändert. Die Bilanzsumme beträgt per 30. Juni 2026 CHF 210,8 Mrd. (Vorjahr: 206,2 Mrd.). Mehr als ein Viertel der Bilanzsumme hält die Bank in Form von qualitativ hochwertigen liquiden Mitteln (HQLA). Mit CHF 35,4 Mrd. entfällt der grösste Anteil weiterhin auf Einlagen bei der Schweizerischen Nationalbank. Die kurzfristige Liquiditätsquote (Liquidity Coverage Ratio, LCR) liegt bei 134% (Ende 2025: 136%); die langfristige Liquiditätsquote (Net Stable Funding Ratio, NSFR) beträgt 119% und liegt leicht über dem Wert von 118% per Ende 2025. Die Bank erfüllt damit die regulatorischen Liquiditätsvorschriften weiterhin komfortabel.

Die Zürcher Kantonalbank bleibt stark kapitalisiert. Die risikobasierte Total Loss Absorbing Capacity (TLAC) Quote beläuft sich per 30. Juni 2026 auf 31,0% (Ende 2025: 32,2%). Die darin enthaltene risikobasierte Kapitalquote auf Basis «going concern» beträgt per Halbjahr 2026 21,5% (Ende 2025: 22,7%) und übertrifft die aktuellen Eigenmittelanforderungen von 13,8% deutlich. Die ebenfalls in der TLAC-Quote enthaltene risikobasierte Kapitalquote auf Basis «gone concern» liegt mit 9,5% über den Anforderungen von 7,9%.

Die nicht risikobasierte Total Loss Absorbing Capacity Quote (TLAC Leverage Ratio) hat sich von 10,1% per Ende 2025 auf 10,2% erhöht. Die darin enthaltene Leverage Ratio «going concern» liegt mit gegenüber Ende Vorjahr unveränderten 7,1% ebenfalls deutlich über der Anforderung von 4,5%.

Die Ratingagenturen Fitch, Moody’s und Standard & Poor’s bewerten die Zürcher Kantonalbank unverändert mit der Höchstbewertung AAA bzw. Aaa. Auch auf «Stand-alone-Basis» ohne Berücksichtigung einer allfälligen Unterstützung durch den Kanton zählt die Zürcher Kantonalbank mit einem Rating von aa- (Standard & Poor’s) zu den sichersten Universalbanken der Welt.

Ausblick

«Die geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten dürften auch in der zweiten Jahreshälfte anhalten. Unser breit diversifiziertes, auf Kontinuität und Stabilität ausgerichtetes Geschäftsmodell trägt massgeblich dazu bei, auch in einem solchen Umfeld erfolgreich zu sein. Wir setzen unsere bewährte Strategie konsequent fort, stärken unsere führende Position im Wirtschaftsraum Zürich weiter, wachsen gezielt in ausgewählten Segmenten innerhalb der Schweiz und nutzen internationale Chancen. Auf Basis des sehr erfreulichen Halbjahresergebnisses gehen wir von einem insgesamt ansprechenden Jahresergebnis aus», sagt CEO Urs Baumann.  

 

Downloads

Halbjahresbericht 2026 - DE (PDF, 285 KB)

Tabellen Halbjahresergebnis 2026 - DE (PDF, 81 KB)