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Ich und Geld: Nicola Steiner über Akten und Autos

Für die Leiterin des Zürcher Literaturhauses und Geschäftsführerin der Museumsgesellschaft Zürich ist Geist wichtiger als Geld.

Interview: Patrick Steinemann / Bild: Djamila Grossmann | aus dem Magazin «ZH» 2/2025

Nicola Steiner, Leiterin Literaturhaus Zürich
Nicola Steiner

Welchen Stellenwert hat Geld in Ihrem Leben?

Wie meine Tätigkeit vermuten lässt, ist mir Geist wichtiger als Geld. Aber klar: Es ist notwendig und – wenn’s da ist – auch sehr nützlich.

Kennen Sie Ihren aktuellen Kontostand?

Den frage ich jeden Tag ab. Geschäftlich pflege ich sowieso einen strengen Umgang mit Geld. Auch privat erstelle ich ein Budget.

Wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit Babysitten, so ab 10. Mit 15 Jahren habe ich dann in den Sommerferien auf einem Speicher alte Akten des Deutschen Roten Kreuzes aussortiert. Neben der Erinnerung an viel Staub ist mir die Liebe zu alten Dingen geblieben.

Gibt es Dinge, für die Sie niemals Geld ausgeben würden?

Ein Auto. Oder eine Kreuzfahrt – das reizt mich gar nicht.

Wofür legen Sie Geld zur Seite?

Für die Altersvorsorge und die Steuern. Für meine Kinder und Ferien. Für meine Mutter, die mit ihrer Rente in Deutschland nicht auskommt. Zudem spende ich für ein Patenmädchen in Afrika.

Eine Million Franken – was würden Sie damit machen?

Eine Immobilie kaufen. Und dann weiterarbeiten.

Literaturhaus Zürich

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