Lastschriftverfahren: für Debitoren und Kreditoren

Nutzen Sie das Lastschriftverfahren (LSV) für Ihre Kreditoren- und Debitorengeschäfte: Sie bezahlen Ihre eigenen Rechnungen pünktlich und profitieren von einer präziseren Liquiditätsplanung durch berechenbare Zahlungseingänge.

Ihre Vorteile durch das Last­schrift­verfahren

Einfacher Zahlung­sverkehr

Sie sparen Zeit und Geld, weil Sie keine Zahlungsaufträge mehr erfassen müssen. Und verpassen keine Zahlungstermine, weil der Rechnungssteller das Inkasso auslöst.

Geringerer administrativer Aufwand

Ersparen Sie sich und Ihren Kundinnen und Kunden viel administrativen Aufwand: bei der Rechnungsstellung, Zahlung, Debitorenkontrolle und im Mahnwesen.

Volle Übersicht

Sie können die Zahlungspflichtigen anahnd der Referenznummer eindeutig identifizieren. Die Zahlungseingänge sind im eBanking oder via Datalink verfügbar.

Volle Kontrolle

Das Widerspruchsrecht schützt Sie gegen ungerechtfertigte Forderungen. So behalten Sie trotz der Belastungsermächtigung von Kreditoren die volle Kontrolle.

Bessere Liquiditäts­planung

Sie profitieren von einer präziseren Liquiditätsplanung und berechenbaren Zahlungseingängen. LSV-Gutschriften sind kostenlos.

So funktioniert das Last­schrift­verfahren für Kreditoren

Wäre es nicht schön, wenn sich Rechnungen fast von alleine bezahlen würden? Das Lastschriftverfahren (LSV) macht das möglich. Sie müssen nur ein einziges Mal eine Belastungsermächtigung unterschreiben. Danach geben wir die Belastung ab Ihrem Konto für den betreffenden Rechnungssteller frei.

Wofür wird das Lastschriftverfahren genutzt?

Wenn Sie regelmässig vom gleichen Rechnungssteller Fakturen mit gleichbleibenden oder verschiedenen Beträgen erhalten, ist das Lastschriftverfahren das Richtige für Sie. Oft wird es für die Zahlung der folgenden Rechnungsarten benutzt: Kreditkartenrechnungen, Mietzinsen, Stromrechnungen, Telefonrechnungen, Krankenkassenprämien, Versicherungsprämien, Leasingraten.

In vier Schritten zum LSV

  1. Erkundigen Sie sich beim Rechnungssteller, ob er das Lastschriftverfahren (LSV) anbietet.
  2. Sie erteilen dem Rechnungssteller einmalig eine Belastungsermächtigung, die Sie jederzeit widerrufen können.
  3. Bei Belastungen mit Widerspruchsrecht (LSV+) können Sie den bereits belasteten Betrag rückgängig machen. Dazu legen Sie innerhalb von 30 Tagen nach Avisierungsdatum Widerspruch bei Ihrer Bank ein. Das heisst, sobald Sie über eine Zahlung benachrichtigt wurden, haben Sie 30 Tage Zeit, um schriftlich Widerspruch einzulegen.
  4. Damit die LSV-Belastung erfolgen kann, muss eine Belastungsermächtigung vorliegen, und Ihr Konto muss über ein ausreichendes Guthaben verfügen.

 

Konto des Rechnungsempfängers Preis
Konto für den Zahlungsverkehr (z. B. Privat- oder Firmenkonto) in CHF und EUR Kostenlos
Sparkonto (z. B. Umwelt- und Mieterkautionssparkonto)
in CHF und EUR
CHF 2.– pro Belastung

So funktioniert das Last­schrift­verfahren für Debitoren

Möchten Sie von Ihren Kundinnen und Kunden periodische Forderungen in Schweizer Franken oder Euro einziehen? Dann können Sie sich die Arbeit mit dem Lastschriftverfahren (LSV) wesentlich vereinfachen. Der Direkteinzug per Lastschrift eignet sich besonders für regelmässige Zahlungen wie zum Beispiel Mietzinsen, Krankenkassenprämien, Kreditkartenabrechnungen oder Leasingraten.

Widerspruchsrecht

Im Business-to-Consumer-Bereich wird das LSV+ mit Widerspruchsrecht eingesetzt. Für Business-to-Business-Forderungen ist auch das Business Direct Debit (BDD) ohne Widerspruchsrecht zulässig.

In vier Schritten zum LSV

  1. Unterschreiben Sie rechtsgültig die Teilnahmebedingungen der Zürcher Kantonalbank für LSV+ respektive BDD.
  2. Holen Sie vom Zahlungspflichtigen die unterschriebene Belastungsermächtigung für Forderungen in Schweizer Franken oder Euro ein.
  3. Zahlungspflichtige brauchen ein Konto bei einer Bank in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein (LSV-Einzüge ab Postkonten sind nicht möglich).
  4. Sie benötigen einen Computer mit einer LSV-Verarbeitungssoftware für das Erstellen der LSV-Dateien sowie eine Internetverbindung für die Übermittlung der Einzugsaufträge im eBanking oder via Datalink. Zahlungsempfänger ohne LSV-Software können ihre Forderungen mit CLX.NetBanking ZKB erfassen und im eBanking oder via Datalink zum Einkassieren übermitteln.