Geld anlegen
Vermögensaufbau mit Geldanlagen
Frauen sind im Umgang mit Finanzen und Vorsorge oft mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Planen Sie deshalb Ihre Finanzen in jedem Alter und in jeder Lebensphase, so dass sie mit Ihren persönlichen und beruflichen Zielen im Einklang stehen. Hier finden Sie die wichtigsten Tipps rund um Themen wie Vorsorgen, Geldanlagen und Vermögensaufbau.
Teilzeitmodelle, Betreuungspflichten oder eine längere Lebenserwartung wirken sich direkt auf finanzielle Möglichkeiten aus. Nehmen Sie Ihre finanzielle Zukunft in die Hand und machen Sie Ihre Finanzen zu Ihrer Verantwortung.
Der «Gender Money Gap» beschreibt die Tatsache, dass Frauen im Durchschnitt nicht über die gleichen finanziellen Ressourcen verfügen wie Männer. Nachfolgend die wichtigsten Ursachen dafür:
Der «Gender Pay Gap» beschreibt den Unterschied im durchschnittlichen Einkommen zwischen Männern und Frauen. Er beträgt rund 16.2% und lässt sich nur teilweise mit objektiven Faktoren erklären. Die wichtigsten Gründe dafür, dass Frauen im Durchschnitt weniger verdienen als Männer, sind Branchen mit tieferen Löhnen (z. B. Gesundheits- und Sozialwesen, Detailhandel), Teilzeitarbeit und Erwerbsunterbrüche, die berufliche Stellung und allgemeine Lohnungleichheit.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Stand der Daten: 26.11.2024
Aus tieferen Einkommen resultieren auch tiefere Beiträge für die Sozialversicherungen, was langfristig zu niedrigeren Vorsorgeleistungen führt. So resultiert nach Pensionierung durchschnittlich eine um 31.2% tiefere Altersleistung für Frauen gegenüber Männern. Während aus der 1. Säule (AHV) keine signifikante Differenz der Leistung zwischen den Geschlechtern resultiert, zeigt sich bei der 2. Säule (berufliche Vorsorge) ein deutlich anderes Bild. Frauen sind weniger häufig einer Pensionskasse angeschlossen und die Sparbeiträge basieren auf tieferen versicherten Einkommen.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Stand der Daten: 03.12.2024
Weniger Lohn bedeutet auch weniger Geld zum Sparen. Dazu kommt, dass lediglich rund 32% der Frauen ihre Ersparnisse in renditeorientierte Anlagen (Aktien, Fonds etc.) investieren. Bei Männern liegt dieser Wert mit 48% um rund einen Drittel höher. Als Hauptgründe dafür werden genannt, dass Frauen ihre Ersparnisse dafür als zu klein und ihr Finanzwissen als eher schlecht einschätzen. Renditeorientierte Anlagen können langfristig zu einem höheren Ertrag führen. Durch die fehlende Anlagebereitschaft werden Vermögensunterschiede zusätzlich verstärkt.
Quelle: Sotomo - 08.2022
Um das Risiko von Verlusten zu verringern, sollten Sie Ihre Anlagen auf verschiedene Anlageklassen, Regionen und Sektoren verteilen. Setzen Sie nicht alles auf eine Karte, sondern investieren Sie breit diversifiziert. Diversifizierte Portfolios weisen geringere Schwankungen auf und bieten dennoch attraktive Renditechancen. Fragen Sie sich gerade, wieviel Sie wo investieren sollen? Wir helfen Ihnen gerne dabei!
Mit der richtigen Beratung finden Sie eine Anlagestrategie, die zu Ihrer Lebensphase und Ihren Zielen passt. Bleiben Sie Ihrer Anlagestrategie treu und lassen Sie die Zeit für sich arbeiten.